Inzwischen haben die Berliner Wasserwerke auch auf meine E-Mail geantwortet und mir die Werte für Magnesium und Calcium im Trinkwasser für meinen PLZ-Bereich geschickt. Die Angaben sind in mg/l gemacht. Die Maßeinheit von einem deutschen Härtegrad (1°dH) entspricht dabei 10 mg Calciumoxid, bzw. 7,2 mg Magnesiumoxid pro Liter. Bei den vom Wasserwerk gelieferten Mittelwerten macht das für mein Brauwasser 1,25°dH Magnesiumhärte und 10,02° dH Calciumhärte aus.

Damit kann ich jetzt versuchen, die Restalkalität meines Brauwassers etwas genauer zu bestimmen: Restalkalität = Carbonathäte – Calciumhärte/3,5 – Magnesiumhärte/7. Damit komme ich auf eine Restalkalität zwischen 6,2 und 9,3 (mit der ungenaueren Berechnung anhand der Carbonathärte bin ich auf einen Bereich von 4,8 und 8,9°dH gekommen). Damit liege ich immer noch unter der für das Rezept notwendigen Restalkalität von 10°dH und muss mein Brauwasser also doch nicht vor dem Brauen aufbereiten.

Wer hätte gedacht, dass das Berliner Wasser sich besonders für das Brauen von Hefeweizen eignet!