Anlässlich der Eröffnung des Braugasthauses DogTap Berlin in Berlin-Mariendorf braute Brewdog im August drei typisch deutsche Bierstile: Ein Zwickel, eine Berliner Weisse mit Himbeeren und ein kalt gehopftes Dortmunder. Die Brewdog-Gemeinschaft konnte dann mitentscheiden, welches Bier auch weiterhin in Berlin gebraut werden soll und welchen Namen es bekommt.

Gewonnen hat das kaltgehopfte Dortmunder, das Kiez-Keule getauft wurde. Beim ersten sogenannten Annual General Mayhem – der Jahreshauptversammlung der Anteilseigner – wurde dies dann auf besondere Weise gefeiert: James Watt und Martin Dickie, die beiden Gründer von Brewdog, schickten das Bier an einem Wetterballon bis in eine Höhe von gut 33.000 Metern.

Nach etwas mehr zwei Stunden wurde es wiedergefunden. In Eberswalde, 65 Kilometer nördlich von Berlin entfernt. Die Freiwillige Feuerwehr Finow, die half die Luftfracht von einem Hausdach zu bergen, bekommt in den nächsten Tagen eine Ladung Bier als Dankeschön.

Brewdog wurde 2007 von den beiden Hobbybrauern Martin Dickie und James Watt gegründet. Heute ist Brewdog Marktführer in Sachen Craft Beer und eine der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Großbritannien. 2010 fand die erste Investitionsrunde der Crowdfunding-Aktion Equity for Punks statt. Eine Initiative, bei der in fünf Runden inzwischen über 67 Millionen Pfund gesammelt wurden.

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