Charlottenburgs älteste Kneipe bleibt nun doch offen. Nachdem „Wilhelm Hoeck 1892“ in der Wilmersdorfer Straße am 15. Januar wegen Streitigkeiten mit dem Vermieter schließen musste, feierte sie unter dem neuen Pächter am gestrigen Sonnabend nach knapp drei Wochen die Wiedereröffnung.

Der neue Pächter Marko Tobjinski betreibt noch eine Cocktailbar „Carlitos“ in Charlottenburg. Das „Wilhelm Hoeck“ soll aber so bleiben, wie es ist. In ihr ging schon Heinrich Zille ein und aus und der Schankraum mit seinen holzvertäfelten Wänden und den Schnapsfässern war schon oft als Filmkulisse beliebt. So bleibt Berlin mit dem 125 Jahre alten Traditionsbetrieb doch noch ein Stück Kneipenkultur erhalten.