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für Craft-Beer-Liebhaber

Der ultimative Beginner Guide fürs BierbrauenOliver Lemke, Geschäftsführer der Brauerei Lemke Berlin GmbH, füllt Bier aus einem Gärtank über den Probierhahn in ein Glas | Bild: Brauerei LemkeFoto der Inhaber von Mad Scientist im Labor - einer Craft Beer Bar
Märzen (Bier-Stil)

Bevor die Kältemaschine durch Carl Gottfried von Linde erfunden wurde, konnte man untergärige Biere nur in den Wintermonaten brauen. Ausdruck fand dies auch in einem herzoglichen Erlass 1553 in Bayern, der die Brauzeit auf die Zeit zwischen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) beschränkte. Damit in den Sommermonaten das beliebte Lagerbier auch getrunken werden konnte, wurden die Bierfässer in kühlen Kellern oder Höhlen eingelagert. Das letzte im Märzen (veraltet für März) gebraute Bier wurde in großen Mengen und besonders stark eingebraut, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Der Malzcharakter von Märzenbieren wird durch die Verwendung von Wiener Malz und Münchner Malz bestimmt. Wobei beim Wiener Märzenbier fast ausschließlich Wiener Malz benutzt wird. Typische Stammwürzegehalte reichen von 13 bis 14 °P, wobei der Münchner Typ meistens etwas stärker eingebraut wird. Die Farbe von Märzenbieren reicht von gold bis kupfer (10 bis 24 EBC). Märzenbiere haben ein eher schwach ausgeprägtes Hopfenaroma, wobei der Hopfen beim Märzenbier Wiener Art deutlicher ausgeprägt ist als beim Münchner Typ.

Theresien Ur-Märzen

Ein süffig-karamelliges Braurezept mit leichtem Hopfenaroma.

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