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für Craft-Beer-Liebhaber

Der ultimative Beginner Guide fürs BierbrauenOliver Lemke, Geschäftsführer der Brauerei Lemke Berlin GmbH, füllt Bier aus einem Gärtank über den Probierhahn in ein Glas | Bild: Brauerei LemkeFoto der Inhaber von Mad Scientist im Labor - einer Craft Beer Bar
Wiener Lager (Bier-Stil)

Ein Wiener Lager ist ein helles, untergärig gebrautes Bier, für dessen Herstellung vor allem Wiener Malz verwendet wird.

Entwickelt wurde das Wiener Lager vom österreichischen Brauer Anton Dreher, der nach seinem Braustudium in Weihenstephan die Brauerei in Klein-Schwechat bei Wien übernahm. Dreher kombinierte die untergärige Brauweise aus Bayern mit dem Wiener Malz und erschuf 1841 so das erste hellere Lagerbier. Die bis dahin üblichen Lagerbiere verwendeten meist dunklere Malzsorten und waren aus Haltbarkeitsgründen stärker eingebraut als der Wiener Typ.

Das Wiener Lager kann zu den Märzenbieren gezählt werden, wobei es nicht so stark wie ein Bier Münchner Typs ist. Typische Stammwürzegehalte eines Wiener Lages liegen zwischen 13 und 14 °P. Mit 10 – 14 EBC ist es gold- bis bernsteinfarben und etwas dunkler als ein Pilsner. Das Hopfenaroma ist eher schwach ausgeprägt, aber stärker als beim Müncher Typ. Für die Schüttung wird fast ausschließlich Wiener Malz verwendet.

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