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für Craft-Beer-Liebhaber

Der ultimative Beginner Guide fürs BierbrauenOliver Lemke, Geschäftsführer der Brauerei Lemke Berlin GmbH, füllt Bier aus einem Gärtank über den Probierhahn in ein Glas | Bild: Brauerei LemkeFoto der Inhaber von Mad Scientist im Labor - einer Craft Beer Bar
Pilsner (Bier-Stil)

Der bayerische Brauer Josef Groll war es, der dem Pilsner Bier zum Durchbruch verhalf. Mitte des 19. Jahrhunderts verfügte man in Böhmen über hervorragende Rohstoffverhältnisse für das Brauen: Es gab weiches Wasser, eiweißarme Braugerste und den legendären Saazer Hopfen. Aber die obergärig gebrauten Biere trafen nicht den Geschmack der damaligen Gesellschaft. Erst die Anstellung des bayerischen Brauers beim 1839 gegründeten bürgerlichen Brauhaus in Pilsen (Plzeňský Prazdroj) brachte Besserung. Groll brachte aus Bayern die untergärige Brauweise mit und so begann der Siegeszug des Pilsner Bieres.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Pilsner Bieren zwei Grundstile: Den norddeutschen Stil und den böhmischen Stil. Der klassische böhmische Stil hat eine höhere Stammwürze, ist aber weniger hoch vergoren wodurch böhmische Pilsbiere oft eine malzige Restsüße und eine dunklere Farbe als Pilsbiere des norddeutschen Stils haben.

Beiden Bierstilen gemein ist jedoch der vornehme Hopfencharakter sowohl geschmacklich als auch im Geruch. Als Hopfen kommt vornehmlich der Saazer Typ aus der Hopfenanbauregion um die nordböhmische Stadt Saaz zum Einsatz.

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