Wir lieben Craft Beer!

Wir lieben Craft Beer! Bist auch du ein Craft Beer Liebhaber, Hobbybrauer oder trinkst einfach gerne Bier? Dann bist du bei den Braurebellen genau richtig. Bei uns dreht sich alles um den leckeren Gerstensaft. Wir erklären dir die (Craft-)Bier Herstellung und erzählen die Geschichten der Brauer, die hinter dem Craft Beer stehen. Natürlich geht es auch um die neue Craft Beer Szene, die nicht nur in Deutschland die Bierwelt ordentlich aufmischt. Also lehn dich zurück, genieße ein Bier und tauche ein in die Welt der Braurebellen.

Was ist Craft Beer?

Der Begriff Craft Beer stammt aus den USA, wo sich bereits seit den 1970er Jahren ein von Hobbybrauern begründeter Trend entwickelte, der mit den Begriffen craft brewing und craft beer assoziiert wurde.

Ab dem Jahr 2013 erreichte dieser Trend das europäische Festland und damit auch Deutschland. Es wurden zunehmend unfiltrierte Biere mit US-amerikanischen Hopfensorten und mit handwerklichen Mitteln gebraut. Vielerorts wurde Bierbrauen zuhause als Hobby wiederentdeckt und nach und nach stellten insbesondere kleine Brauereien Bier unter der Bezeichnung Craft Beer her. Viele neue Brauereien entstanden und schließlich sprangen auch die großen Brauereien auf den Craft Beer Zug auf. So brachte die Brauerei Beck im März 2015 mit Beck’s Amber Lager, Beck’s Red Ale, Beck’s Pale Ale und Beck’s Pils 1873 vier Craft Beere heraus.

Die Idee hinter Craft Beer im ursprünglichen Sinne ist es, Bier handwerklich herzustellen. Als Gegenpol zu den großen etablierten Brauereien, als Gegenpol zu industriell hergestelltem Bier und zu dem damit eingefahrenem Einheitsgeschmack. Craft Beere sind meistens unfiltriert und nicht pasteurisiert, weil die Behandlungen um das Bier haltbarer oder klarer zu machen auf Kosten des Geschmacks geht.  Qualität steht hoch im Kurs, was nicht bedeutet, dass Craft Beer nur nach dem Reinheitsgebot nur mit Wasser, Gerstenmalz und Hopfen gebraut wird. Gerade die Craft Brauer sind es, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auch Zutaten wie Haselnüsse, Beeren, Kaffe und sogar Gemüse bei ihren Bierrezepten verwenden. Besondere Geschmacksrichtungen lassen sich aber auch durch besondere Hopfensorten erreichen. So sind bei den Craft Brauern besonders US-amerikanische Hopfensorten wie Citra, Simcoe oder Cascade beliebt.

Wie schreibt man Craft Beer?

Heißt es nun Craftbier oder Craftbeer oder doch Craft-Beer? Zunächst einmal ist craft beer natürlich ein englischer Begriff und wird im Englischen klein geschrieben. Übersetzt ins Deutsche heißt er soviel wie handwerklich gebrautes Bier oder selbstgemachtes Bier (von engl. craft = Handwerk). Ein entsprechendes deutsches Wort gibt es also nicht – es sei denn, man wollte bei handwerklich gebrautem Bier bleiben oder exakt mit Handwerksbier übersetzen, was beides doch etwas sperrig klingt. Übernimmt man ein Fremdwort ins Deutsche, so sind Substantive grundsätzlich groß zu schreiben. Zusammengesetzte Fremdwörter werden laut Duden im Deutschen zusammen geschrieben. Demnach wäre also Craftbeer korrekt. Besteht die Zusammensetzung aus Substantiven, so kann der besseren Lesbarkeit halber aber auch ein Bindestrich gesetzt werden. Korrekt hiernach wäre also die Schreibweise Craft-Beer.

Wir haben uns dennoch für die nicht ganz korrekte Schreibweise mit zwei getrennten Wörtern ohne Bindestrich entschieden. Erstens hat sich diese Schreibweise in der Szene etabliert, zweitens ist es auf einem Bildschirm besser lesbar und drittens findet man bei den großen Suchmaschinen diesen Begriff auch häufiger.